FTTB-Ausbau Sontra

FTTB-Ausbau in Sontra-Krauthausen und -Thurnhosbach

Im Rahmen eines Pilotprojektes der Breitband Nordhessen GmbH (BNG) und der Stadt Sontra werden alle Gebäude der beiden Ortsteile Krauthausen und Thurnhosbach direkt mittels Glasfaser angeschlossen (FTTB-Ausbau). Nach erfolgter Bauausschreibung wurde im März 2022 die visco GmbH als Generalunternehmer für die bauliche Umsetzung des FTTB-Ausbaus in den beiden Stadtteilen Thurnhosbach und Krauthausen beauftragt.
 

Mit Abschluss des regionalen FTTC-Ausbaus (FTTC = Fibre to the Curb = Glasfaserausbau bis zu den Kabelverzweigern) der BNG in 2019 waren rd. 570 Ortsteile mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erschlossen. Mit FTTC-Ausbau erfolgte der Anschluss der Endkunden ausgehend von dem jeweiligen KVZ über die bestehenden Teilnehmeranschlussleitungen der Telekom. Allerdings blieben aufgrund von langen Übertragungsdistanzen, auch nach Abschluss des FTTC-Ausbaus, Gebiete unterversorgt. Zu denen zählen auch die beiden Ortsteile Krauthausen und Thurnhosbach, deren Gebäude im Zuge des Pilotprojektes per Direktanschluss mit einer FTTB-Glasfaseranbindung angeschlossen werden. Hierbei wird das Glasfaserkabel bis in den Keller des jeweiligen Gebäudes verlegt.


Aktuelles zum Ausbaustatus

16.05.2022 - Begehungen zur Einholung von Grundstückseigentümererklärungen starten

Um die Gebäude in den Ortsteilen Krauthausen und Thurnhosbach mit Glasfaseranschlüssen erschließen zu können, müssen die Hauseigentümer ihr Einverständnis für den Anschluss ihres Gebäudes an das Glasfasernetz der Breitband Nordhessen GmbH erteilen. Der Generalunternehmer visco GmbH führt daher Begehungen zur Einholung der Grundstückseigentümererklärungen durch und legt dabei gemeinsam mit den Hauseigentümern den HÜP-Standort (HÜP = Hausübergabepunkt) im Keller des jeweiligen Gebäudes fest.


Förderung

Das Pilotprojekt wird durch das „Bundesförderprogramm Breitband“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV), den Projektträger atene KOM GmbH sowie das Land Hessen gefördert. Insgesamt werden für die Umsetzung des Pilotprojektes Fördermittel in Höhe von rund 900.000 Euro bereitgestellt. Neben der Förderung von Bund (50%) und Land (40%) beteiligt sich die Kommune mit 10% an den Gesamtausbaukosten.